Die Sütterlinstube geht online
Postkarten von einer Reise (wohin ist man im Urlaub gefahren?), Geburts- oder Heiratsurkunden (Familiengeschichte!), Kaufverträge (wann wurde das Haus gekauft?), Tagebücher (mit welchen Sorgen plagte sich meine Großmama?), Briefe eines Soldaten aus dem Krieg (wie ging es Opa damals an der Front?), Rezeptsammlungen (wie kochte man damals?), Poesiealben – viele Menschen können sie leider nicht mehr entziffern, weil sie in Sütterlin geschrieben sind. Heutige Generationen schauen dann ratlos auf die verschnörkelte Schrift.
Das muss nicht sein. Die Eilbeker Sütterlin-Stube bietet Hilfe an. Idis Eisentraut, die schon seit Jahren hier mitarbeitet, überträgt Texte, die in alter deutscher Schrift (Sütterlin oder Kurrent) verfasst sind, in die heutige lateinische Schrift. Sie ist immer wieder fasziniert, wenn sie in diesen Zeugnissen aus vergangenen Zeiten lesen kann. Sie arbeitet nicht nur für die Eilbeker Gemeinde, sondern auch für die Sütterlin-Stube Langenhorn und das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen und hat daher viel Erfahrung. Auch Texte aus dem 19. Jahrhundert können fast immer noch übertragen werden.
Wie geht das Ganze technisch? Scannen Sie bitte Ihre Texte ein – für jede Seite bzw. jedes Blatt ein Scan – und schicken Sie sie als pdf-Datei per E-Mail an
suetterlinstube@friedenskirche-eilbek.de
Sie bekommen den übertragenen Text per Mail zurück. Das Angebot ist unentgeltlich. Selbstverständlich werden alle Unterlagen streng vertraulich behandelt. Wenn Sie allerdings eine Spende geben möchten, freuen wir uns über Ihre Unterstützung zugunsten der Arbeit der Gemeinde.
Ihre Sütterlinstube Eilbek